Problemlösungen: Spanischer Staatssicherheitssekretär besucht mehrere Afrikanische Staaten
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Madrid/Kanaren – Gestern kehrte Staatssicherheitssekretär Antonio Camacho von einem einwöchigen Besuch mehrerer Afrikanische Länder zurück. Er hatte dort das Problem der illegalen Auswanderung vor Ort in Augenschein genommen und versucht, mit den Verantwortlichen neue Lösungen zu erarbeiten. Nach Auskunft des Innenministeriums gelangte er so in Mali zu einer Übereinkunft für besseren bilateralen Austausch der Polizeikräfte untereinander. Im Gegenzug wird der spanische Staat Ausbilder nach Mali schicken, um die Beamten vor Ort in Überwachungstechniken und Polizeiwissenschaft zu unterrichten. Dies soll auch im Zusammenhang mit dem internationalen Kampf gegen den Terrorismus gelten. Bisher konnten auf Grund der bestehenden guten Zusammenarbeit beider Länder im letzten Jahr 24 Flüge mit insgesamt 1.454 Bootsflüchtlingen aus Mali wieder zurückgebracht werden. Camacho betonte nach seiner Heimkehr, dass es auch künftig notwendig bleiben wird, Hilfe zu leisten, damit das afrikanische Land seine Küstenüberwachung selbst in den Griff bekommt. Mit dem Senegal kam Camacho überein, dass eine Delegation aus dem Senegal permanent fest auf den Kanaren stationiert wird. Zum einen soll das die hinderliche Sprachbarriere zwischen den spanischen Beamten und den Flüchtlingen aufheben, die letztere offenbar gern zu ihrem Vorteil nutzen. Zum anderen können die Afrikaner, die ausnahmslos ohne Papiere ankommen, von den eigenen Landsleuten leichter und schneller identifiziert werden. Die Feststellung der Personalien, und somit des Herkunftslandes, ist Vorraussetzung für die Abschiebung zurück in die Heimat. Als Gegenleistung hat Spanien dem Senegal bereits Ambulanzfahrzeuge geschickt. Außerdem bekam der Senegal auch Software zur Verbesserung der senegalesischen Küstenüberwachung. /www.wikicanarias.org

